Jasmitaner

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Geheimnisvoll, selten und gefährlich – mit diesen drei Attributen wird das Volk der Jasmitaner oft beschrieben.

Charakteristika

Vor gut siebenhundertachtzig Standardjahren zum ersten Mal in den Augen der galaktischen Gemeinschaft erschienen, sehen die Jasmitaner verwirrend humanoid aus, mit schlanken, nach terranischen Maßstäben wohlproportionierten Körpern, die sich in erster Linie durch ihre himmelblaue Haut von denen der Erdlinge unterscheiden. Sie sind, abgesehen von ihrem schlohweißem Haupthaar, völlig unbehaart; ihre Augen sind pupillenlos und in den meisten Fällen goldgelb oder tieforange gefärbt und damit ebenso unmenschlich wie ihre tänzerischen Gestiken. Auch ihre Mimik wirkt entschieden un-terranisch und ist nahezu unmöglich zu lesen, auch wenn sie menschliche Gesichtsausdrücke wie beispielsweise Lächeln und Stirnrunzeln perfekt imitieren können.

Ursprung

Die Herkunft der Jasmitaner ist stark umstritten. Sie selbst behaupten, aus einem Paralleluniversum zu stammen und durch ein missglücktes Experiment mit künstlichen Wurmlöchern in unserer Galaxis gelandet zu sein – und hier gestrandet. Doch sie halten sich mit Informationen über ihr Heimatuniversum bedeckt, abgesehen von vagen und manchmal widersprüchlichen Andeutungen, die nicht wenige dazu gebracht hat, ihre Version der Geschichte in Frage zu stellen. Und wo Fakten fehlen, kommen Gerüchte zum Einsatz.

So hat ihre morphologische Ähnlichkeit zu den Terranern mancherorts zu der Vermutung geführt, dass die Jasmitaner entfernt mit dieser Spezies verwandt sind – auch wenn genetische Beweise für diese These fehlen und die Erklärung wahrscheinlich eher in einer parallelen Evolution zu suchen ist.

Andere behaupten, die Jasmitaner stammen aus einer weit entfernten Zukunft unserer eigenen Galaxis, die – nach Jahrmilliarden – völlig unkenntlich geworden ist, so dass die Jasmitaner sie nach ihrer Ankunft nicht mehr wieder erkennen konnten.

Einer besonders beliebten Theorie nach handelt es sich bei ihnen um die Vorhut einer extradimensionalen Invasionsstreitmacht, die ausgesandt wurde, um taktische Daten zu sammeln. Manche glauben auch, dass ihr Ursprung in der legendären Silbernova liegt, die nicht weniger geheimnisvoll ist, als die Jasmitaner.

Doch so zahlreich die Spekulationen sind, die Jasmitaner haben nichts dazu beigetragen, sie zu entkräften oder zu bestätigen. Generell gelten sie als einzelgängerisch und verschwiegen. Soweit bekannt ist, verdingen sich die meisten von ihnen als Händler – bevorzugt mit nicht immer ganz legaler Technologie oder geheimen Informationen. Nicht wenige planetare Geheimdienste haben immer wieder Jasmitaner als Informanten angeheuert – sofern sie sich deren Dienste leisten konnten.

Laut offiziellen Schätzungen leben nicht mehr als hundertzwanzig von ihnen innerhalb der Welten des Intergalaktischen Völkerbundes. Wie viele Jasmitaner sich außerhalb des Bundes – oder sogar außerhalb der Milchstraße – bewegen, ist unbekannt. Darüber hinaus wurden nie zwei oder mehr von ihnen an einem Ort gleichzeitig gesehen. Ebenso wurden bislang keine männlichen Vertreter ihrer Spezies gesichtet.

Es gab immer wieder Versuche, die Wahrheit mit Gewalt aus den Jasmitanern herauszubekommen, doch wie es scheint, sind sie gegen sämtliche Verhörmethoden immun: von Hirnscans, über telepathische Eingriffe, bis hin zu körperlicher Folter. Tatsächlich endeten diese Verhörer in den meisten Fällen mit dem Tod des Befragenden.

Grund dafür ist angeblich die sagenumwobene Fähigkeit der Jasmitaner, Gegenstände und Lebewesen durch eine gezielte, extreme Herabsetzung der Temperatur zu vereisen. Ob es sich hierbei um eine implantierte Waffe oder angeborene cryokinetische Fähigkeiten handelt, ist ungewiss. Es wurde nie ein Jasmitaner in Ausübung dieses Kunststücks gefilmt.

Berühmte Jasmitaner

Möglicherweise handelt es sich hierbei um eine weitere Legende. Doch es ist bekannt, dass die prominenteste Vertreterin ihrer Spezies, die Jasmitanerin namens Bail, ein berühmt-berüchtigtes Lokal auf dem Schwarzmarkt von Kantos betreibt, welches von sehr lebensechten Eisskulpturen geschmückt wird.

Quellen

  1. Rick Future Website