Intergalaktischer Sicherheitsdienst

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Der Intergalaktische Sicherheitsdienst ist eine galaxisweite Organisation die den Frieden aufrecht erhalten soll.

Aufgaben

Bekannt als „Ordnungshüter der Galaxis“ wurde der Intergalaktische Sicherheitsdienst kurz nach dem Intergalaktischen Völkerbund vor gut zehntausend Standardjahren gegründet – wenn auch zunächst unter der Bezeichnung Pangalaktischer Sicherheitsdienst.

„Für Frieden und Schutz“ lautet sein Motto. Damals wie heute dient er als Polizei- und Friedensstreitkraft des Völkerbundes und ist immer noch eins der mächtigsten Militärbündnisse der Milchstraße. Unter seinen Aufgabenbereich fallen in erster Linie die Sicherung der Sternwege und Grenzen des Bundes sowie seine Verteidigung im Kriegsfall.

Der Dienst in seinen Reihen ist freiwillig und beschränkt sich ausschließlich auf Angehörige der Mitgliedsspezies des Völkerbundes. Von den Rekruten wird ein tadelloser Leumund sowie ein mehrtägiger Eignungstest gefordert.

Im Jahr 2385 weist der Intergalaktische Sicherheitsdienst 8,5 Milliarden Angehörige aus den verschiedensten Spezies auf – eine Zahl, die allerdings vor den 108 Milliarden verblasst, die der Sicherheitsdienst zu seiner Hochzeit vor gut dreitausend Jahren zählte. Er wird in erster Linie durch Beiträge der Bund-Mitglieder sowie privaten Spenden finanziert. Seine Führung obliegt dem Oberkommando, dessen Mitglieder wiederum vom Völkerbund ernannt werden, und an die Weisungen des Weltengremiums gebunden sind.

Der Intergalaktische Sicherheitsdienst ist in eine Vielzahl von Abteilungen gegliedert, von denen die Raumstreitkräfte wohl die bekannteste und schlagkräftigste sind, dicht gefolgt von den Planetaren Streitkräften.

Darüber hinaus verfügt der Sicherheitsdienst über einen eigenen Geheimdienst, Infiltrationseinheiten, Evakuierungstruppen und eine Psi-Abteilung, bekannt als „die Phantombrigade“, welche sich unter anderem mit psionischer Abwehr und Aufklärung beschäftigt.

Nicht selten kommen seine Schiffe auch bei Erstkontaktsituationen zum Einsatz: So nahm im Jahr 2289 TZ ein fordianischer Kreuzer Kontakt mit den Bewohnern der Erde auf, während diese im Verborgenen von der feindseligen Spezies der Keltz manipuliert wurde. Auch während der folgenden sogenannten Geisterkriege, während der die Menschheit sich ihre Freiheit zurückerkämpfte, standen Truppen des Sicherheitsdienstes den Terranern zur Seite.

Auch zuvor schon konnten seine Streitkräfte Aggressoren innerhalb und außerhalb des Völkerbundes eliminieren und eine Unzahl von bewaffneten Konflikten eindämmen. Auch das Zurückdrängen der feindseligen Jozianer vor dreitausend Jahren sowie der Sieg über die Korrion-Symmachie kurze Zeit später gehören zu seinen Triumphen.

Schwindendes Ansehen

Dennoch sind die Mitgliederzahlen und das Prestige des Intergalaktischen Sicherheitsdienstes schon seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden im Schwinden begriffen. Grund hierfür sind unter anderem die Vorwürfe taktischer Verfehlungen: So gelang es dem Sicherheitsdienst beispielsweise nicht, den zweiten Vormarsch der Jozianer in den Jahren 2361-2362 aufzuhalten, stattdessen verlor er eine Unzahl an Soldaten und Kriegsgerät. Daher verlassen sich die meisten Regierungen innerhalb des Völkerbundes bei Krisensituationen heutzutage vermehrt auf ihre eigenen Streitkräfte.

Darüber hinaus hat der Intergalaktische Sicherheitsdienst – ebenso wie der Völkerbund selbst – seit seiner Gründung mit Vorwürfen von Korruption und Vetternwirtschaft zu kämpfen. Viele sehen in ihm nichts als ein Relikt aus der idealistischen Vergangenheit des Völkerbundes, an dem aus Traditionsgründen festgehalten wird. Eine Vielzahl von Kritikern klagt den Sicherheitsdienst an, nichts anderes als der starke Arm des Fordianischen Imperiums zu sein, der die Vorherrschaft ihrer Kultur in der Galaxis durchsetzen soll.

Rekrutierungsmaßnahmen

Die Werbeabteilung des Sicherheitsdienstes bemüht sich redlich, neue Rekruten anzuwerben, was nicht zuletzt aufgrund eines schrumpfenden Budgets zunehmend schwieriger wird. Und obwohl sich seine Rekrutierungsholos bemühen, Soldaten der verschiedensten Spezies und Geschlechter vorkommen zu lassen, sind im Jahr 2385 TZ gut 60 Prozent der Angehörigen des Sicherheitsdienstes Fordianer, für deren Spezies es immer noch als große Ehre gilt, in seinen Reihen dienen zu dürfen. Auch stellen die planetaren Werften der fordianischen Welten immer noch einen Großteil seiner Schiffe und Ausrüstung.

Doch das hilft nicht über die Tatsache hinweg, dass die Streitkräfte des Sicherheitsdienstes nicht immer zur rechten Zeit am rechten Ort sein können. Oder wie es viele verbitterte Frachter-Kapitäne ausdrücken, die auf den Sternwegen des Bundes Opfer von Piraten wurden: „Nie ist ein Kreuzer vom Sicherheitsdienst da, wenn du einen brauchst.“ Ein Umstand, den kriminelle Elemente und feindliche Regierungen ausnutzen.

Aufgrund des Mangels an Personal und Geldern sind die Kommandanten des Sicherheitsdienstes befugt, Freelancer als Agenten für Sondermissionen heranzuziehen – eine Vorgehensweise, die sich oft bewährt hat, da die Freelancer nicht an die Befehlsstrukturen des Sicherheitsdienstes gebunden sind und oft schneller und freier agieren können als seine Soldaten.

Rick Future ist solch ein freischaffender Mitarbeiter und erledigt gelegentlich Aufträge, die der Dienst selbst nicht durchführen kann.